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Bei Schneefall zu spät in die Arbeit

Wer es nicht rechtzeitig in die Arbeit schafft, bekommt unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem Lohn/Gehalt

„ArbeitnehmerInnen, die aufgrund von Naturereignissen wie schweren Unwettern, starken Schneefällen, Murenabgängen oder Überflutungen gar nicht oder zu spät zur Arbeit kommen, müssen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen fürchten. Voraussetzung ist allerdings, dass man alles Zumutbare unternommen hat, um seinen Dienst anzutreten, und dass der Arbeitgeber verständigt wurde“, informiert Tirols ÖGB-Rechtsschutzsekretär Marc Deiser. Das Gleiche gelte für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen gilt seit 2014 nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen.